Was ist das Handbuch der Religionen?

Peer-reviewtes Fortsetzungswerk als digitale Wissensdatenbank — ISSN 2510-6740

Das Handbuch der Religionen ist ein in Anspruch und Umfang einzigartiges, wissenschaftlich fundiertes Nachschlagewerk über das gesamte Spektrum der Religionen in Deutschland und im deutschsprachigen Raum.

Das Handbuch der Religionen ist ein peer-reviewtes Fortsetzungswerk (ISSN 2510-6740) als durchsuchbare Wissensdatenbank: Volltexte auf Deutsch; ab Ergänzungslieferung 57 mit englischen Titeln, Abstracts und Keywords (ältere Beiträge werden nachgezogen). Bibliografische Metadaten, Schlagwörter und DOI sind öffentlich auffindbar, der Volltext hinter Campus-, Abo- oder Einzelzugang. Die jeweils aktuelle Fassung ist die kanonische Leserfassung; ältere wissenschaftliche Fassungen werden versionsfest nachgehalten, sobald sie digital vorliegen. Zitation folgt den üblichen Formaten (einschließlich BibTeX und RIS).

Das Handbuch beschreibt gelebte Religionen im deutschsprachigen Raum religionswissenschaftlich und undogmatisch — ohne konfessionelle Lehre vorzugeben. Es ist gerade für diejenigen geschrieben, die täglich mit Religion, Glauben, Moral- und Sittenregeln umgehen: Lehrkräfte und Lehramtsstudierende, Erzieherinnen und Erzieher, Sozialarbeit, Beratung, Behörden, Journalismus, Politik — und alle, die in einer religiös pluralen und zugleich säkularen Gesellschaft Orientierung brauchen, einschließlich der Arbeit mit Geflüchteten, Migrantinnen und Migranten und nichtreligiösen Lebensweisen. Theologinnen und Theologen sind selbstverständlich mitangesprochen. Das Werk ist keine Handreichung zur Lehramtsausbildung und kein konfessionelles Lehrbuch.

Als religionswissenschaftliches Werk kennt es keine „richtigen“ und „falschen“ Religionen: Es beschreibt Strukturen, Praxis und Wirklichkeit — ohne konfessionelle Wahrheitsurteile.

Themenspektrum

Es bietet kompetente und aktuelle Informationen über:

  • Die orthodoxen Kirchen
  • Die römisch-katholische Kirche
  • Die reformatorischen Kirchen
  • Weitere transkonfessionale Bewegungen
  • Ökumenische Bestrebungen
  • Christliche Glaubensgemeinschaften außerhalb der Großkirchen
  • Judentum
  • Islam
  • Aus dem Islam hervorgegangene Gemeinschaften (z.B. Ahmadiyya, Aleviten, Baha'i)
  • Weitere kleinere Religionen (z.B. Yezidi, Mandäer)
  • Buddhismus
  • Asiatische bzw. von Asien ausgehende Gruppen und Bewegungen
  • Weitere neue Bewegungen (z.B. Gralsbewegung, Fiat Lux, Scientology u.a.)
  • Sikhismus
  • Jainismus
  • Ethnische Religionen (z.B. Neugermanische Gruppierungen, Neoschamanismus, Wicca u.a.)
  • Ethik

Umfang und Aktualität

  • 704 Wissenschaftliche Artikel
  • 10.878 Seiten Umfang
  • EL 89 Aktuelle Ergänzungslieferung
  • 4 × ca. 160 Seiten/Jahr Ergänzungslieferungen

Das Werk informiert auf bisher 10.878 Seiten umfassend über Geschichte, religiöse Kernaussagen und Autoritäten, Organisation und Verbreitung, Glaubenspraxis, das Verhältnis zum Staat und zu anderen Religionen.

Pro Jahr erscheinen vier Ergänzungslieferungen mit je ca. 160 Seiten. Diese informieren kontinuierlich über neue Entwicklungen und Adressänderungen.

Digitale Wissensdatenbank

Die Auslieferung wandert von der Print-Loseblattsammlung auf die Plattform handbuch-der-religionen.de. Das Werk bleibt dasselbe Fortsetzungswerk mit ISSN: viermal jährlich aktualisiert, mit Volltextsuche, HTML-Reader und PDF. 2026 wird die Printausgabe noch ausgeliefert; die digitalen Konditionen gelten ab 2027. Beim Wechsel von Print ist das Grundwerk bereits vorhanden. Bibliotheken sichern den Fortbestand über die Campuslizenz (IP, HAN, EZproxy). Persönliches Abo und Einzelkauf stehen daneben.

Campuszugang und Konditionen

Recherchemöglichkeiten

Um den Orientierungsbedürfnissen in Praxis und Wissenschaft gerecht zu werden, bietet das Handbuch Hinweise auf wichtiges Schrifttum, Neuerscheinungen und Adressen inklusive Weblinks zur Kontaktaufnahme. Es ermöglicht Recherchen nach Themenbereichen wie etwa:

  • Anforderungen und Herausforderungen im Hinblick auf Zuwanderung und Integration
  • Gefahren, die von bestimmten Gruppierungen und „Sekten" ausgehen
  • Umgang mit Gläubigen in Not, bei Krankheit und Sterben
  • Himmel, Hölle und Wiedergeburt
  • Rolle der Frau in Glaubensgemeinschaften
  • Fundamentalismus und Gewalt
  • Religiöse Sozialisation
  • Grundwerte
  • Ökumenische Brückenschläge
  • Statistische Daten und Fakten

Wissenschaftliche Qualität

Damit liegt ein Praxishandbuch vor, das — von einem Team kompetenter Experten verfasst — wissenschaftlich fundiertes Orientierungswissen vermittelt.

Michael Klöcker (Universität zu Köln) · Udo Tworuschka (Friedrich-Schiller-Universität Jena) · Martin Rötting (Universität Salzburg, seit 2024)

Zu den Herausgebern und ihrem wissenschaftlichen Ansatz

  • Alle Beiträge werden einem Peer-Review-Verfahren unterzogen.
  • Beiträge erhalten eine DOI; ausgewiesen wird sie, sobald Nomos sie bestätigt hat.
  • ISSN 2510-6740
  • Ab Ergänzungslieferung 57: englische Titel, Abstracts und Keywords; ältere Beiträge werden nachgezogen. Bibliografische Metadaten und DOI sind öffentlich auffindbar.
  • Der aktuelle Bestand ist per Volltextsuche recherchierbar.
  • Zitation in den üblichen Formaten, einschließlich BibTeX und RIS.
  • Die jeweils aktuelle Fassung eines Beitrags ist die kanonische Leserfassung. Ältere wissenschaftliche Fassungen werden versionsfest nachgehalten, sobald sie digital aufbereitet sind.

1997 von Klöcker und Tworuschka begründet, erschließt das Handbuch als Fortsetzungswerk die Religionen, die im deutschsprachigen Raum gelebt werden — das war und ist sein Alleinstellungsmerkmal. Seit 2024 gehört Martin Rötting zum Herausgeberkreis. Alle Beiträge durchlaufen ein Peer-Review; die letzte Verantwortung liegt bei den Herausgebern. Es ist ein Nachschlagewerk mit ISSN, kein abgeschlossenes Buch und kein konfessionelles Lehrbuch.

Herausgeber und wissenschaftlicher Ort

Das Handbuch steht in der Religionsforschung des deutschsprachigen Raums: ein Historiker der Religion und Gesellschaft, ein Religionswissenschaftler der gelebten Wahrnehmung und ein Religionswissenschaftler interreligiöser Gegenwart. Die Herausgeber tragen die letzte Verantwortung für Konzeption und Qualitätssicherung.

Prof. Dr. Michael Klöcker

Gründungsherausgeber · em. · Universität zu Köln

Prof. Dr. Michael Klöcker (* 1943) ist Religions-, Bildungs-, Sozial- und Kulturhistoriker. Er lehrte an der Universität zu Köln Moderne Sozialgeschichte und Didaktik der Geschichte (apl. Professor, pensioniert 2009). Von 1982 bis 2004 leitete er gemeinsam mit Udo Tworuschka das Interdisziplinäre Institut für Religionsgeschichte in Bad Münstereifel/Köln. 1997 begründeten beide das Handbuch der Religionen.

Wissenschaftlicher Ansatz

Michael Klöcker betrachtet Religion vor allem als historische und gesellschaftliche Wirklichkeit. Religion zeigt sich für ihn nicht allein in Glaubenslehren und religiösen Institutionen, sondern ebenso darin, wie Menschen ihr Leben gestalten und wie religiöse Gemeinschaften in einer Gesellschaft wirken.

Sein wissenschaftlicher Blick richtet sich deshalb besonders auf die Verbindung von Religion, Geschichte und sozialem Wandel. Am Beispiel des deutschen Katholizismus untersucht Klöcker etwa religiöse Milieus, gesellschaftliche Prägungen, Bildung, politische und soziale Entwicklungen sowie Veränderungen kirchlicher Bindungen. Religion wird damit als Teil einer Gesellschaft sichtbar, die sich fortwährend verändert.

Methodisch versteht sich Klöcker als kritischer Rationalist, bezieht aber auch phänomenologische und hermeneutische Zugänge ein. Religiöse Erscheinungen sollen möglichst nachvollziehbar beschrieben, historisch eingeordnet und kritisch untersucht werden.

Kurz gesagt: Klöcker fragt danach, wie Religion in Geschichte und Gesellschaft Gestalt annimmt, wie sie Menschen und soziale Milieus prägt – und wie sie sich unter veränderten gesellschaftlichen Bedingungen wandelt.

Prof. Dr. Udo Tworuschka

Gründungsherausgeber · em. · Friedrich-Schiller-Universität Jena

Prof. Dr. Udo Tworuschka (* 1949) ist Religionswissenschaftler. Nach religionspädagogischer Tätigkeit an der Universität zu Köln hatte er von 1993 bis 2011 den Lehrstuhl für Religionswissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena inne. Er gilt als Vordenker der Praktischen Religionswissenschaft und versteht Religionswissenschaft als Wahrnehmungswissenschaft. 1997 begründete er mit Michael Klöcker das Handbuch der Religionen.

Wissenschaftlicher Ansatz

Bei Udo Tworuschka bedeutet Religionswissenschaft als „Wahrnehmungswissenschaft“ ungefähr Folgendes:

Religion soll nicht nur über Lehren, Dogmen, heilige Texte oder Institutionen untersucht werden. Entscheidend ist ebenso, wie Religion von Menschen wahrgenommen, erlebt und im Alltag gelebt wird. Tworuschka richtet den Blick deshalb auf die „gelebte Religion“.

Dabei interessiert ihn insbesondere, wie Religion die elementaren Bereiche menschlichen Lebens prägt: etwa Essen, Kleidung, Familie, Sexualität, Arbeit, Gesundheit, Zeit- und Raumvorstellungen, Gefühle, Gesten oder Körperverhalten. Religion wird also dort untersucht, wo sie für Menschen konkret erfahrbar wird.

„Wahrnehmung“ hat dabei zwei Seiten: Der Religionswissenschaftler fragt einerseits, wie religiöse Menschen ihre Welt wahrnehmen, und andererseits muss er reflektieren, wie er selbst Religion wahrnimmt und beschreibt. Das unterscheidet diesen Ansatz von einer rein äußerlichen Klassifikation religiöser Systeme.

Ein gutes Beispiel ist Tworuschkas „auditive turn“: Religion wird nicht nur über Texte und Bilder erschlossen, sondern auch über Klang, Stimme, Geräusch, Stille, Atmosphäre und Hörerfahrungen. Auch darin zeigt sich sein erweitertes Verständnis von Wahrnehmung.

Sehr knapp: Religion ist für ihn nicht zuerst ein System von Lehrsätzen, sondern eine vom Menschen wahrgenommene und gelebte Wirklichkeit. Religionswissenschaft untersucht, wie diese Wirklichkeit menschliches Wahrnehmen, Empfinden und Handeln prägt.

Prof. Dr. Martin Rötting

Herausgeber · Paris-Lodron-Universität Salzburg

Prof. Dr. Martin Rötting (* 1970) ist Religionswissenschaftler und Religionspädagoge. Er ist Assoziierter Professor für Religious Studies an der Paris-Lodron-Universität Salzburg und leitet dort das Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen. Er ist Mitgründer und Vorstandsvorsitzender des Instituts OCCURSO für interreligiöse und interkulturelle Begegnung. Seit 2024 gehört er zum Herausgeberkreis des Handbuchs der Religionen.

Wissenschaftlicher Ansatz

Martin Rötting betrachtet Religion besonders unter den Bedingungen einer religiös und weltanschaulich vielfältigen Gegenwart. Ihn interessiert, was geschieht, wenn Menschen unterschiedlicher religiöser Traditionen einander begegnen und wenn religiöse Überzeugungen, persönliche Erfahrungen und neue Formen von Spiritualität aufeinandertreffen.

Ein Schwerpunkt seiner Forschung liegt deshalb auf interreligiösem Lernen, Dialog und spiritueller Identität. Religiöse Identität erscheint dabei nicht als etwas unveränderlich Vorgegebenes. Menschen entwickeln und verändern ihre religiösen und spirituellen Orientierungen im Laufe ihres Lebens, durch Erfahrungen, Begegnungen und die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen religiösen Traditionen.

Rötting untersucht diese Prozesse auch empirisch. Sein Blick richtet sich damit auf die tatsächlich gelebte religiöse Vielfalt: auf individuelle Religiosität, interreligiöse Begegnungsräume und die Frage, wie Menschen in einer pluralen Gesellschaft ihre eigene religiöse oder spirituelle Position finden.

Kurz gesagt: Rötting fragt danach, wie Religion sich in der Begegnung mit anderen Religionen und Weltanschauungen verändert – und wie Menschen daraus ihre eigene religiöse und spirituelle Orientierung entwickeln.

Facheditorinnen und Facheditoren

Die Fachgebietseditorinnen und -editoren betreuen einzelne Religionen, Konfessionen und Querschnittsthemen. Sie sichern die fachliche Tiefe des Fortsetzungswerks und arbeiten mit den Herausgebern an Annahme, Review und Fortschreibung der Artikel.

Nicht zu verwechseln

Das Handbuch der Religionen (Westarp Science, ISSN 2510-6740) ist nicht das „Handbuch der Religionen der Welt“ (Porsche-Ludwig/Bellers, Verlag Traugott Bautz, 2012). Jenes Werk ist eine abgeschlossene, länderkundliche Printausgabe. Dieses Handbuch ist ein fortlaufend aktualisiertes religionswissenschaftliches Nachschlagewerk zu gelebten Religionen in Deutschland und im deutschsprachigen Raum.

Für wen ist das Handbuch unverzichtbar?

Religion ist eine gesellschaftliche Frage, kein Nischenfach.

Religiöse Zugehörigkeit ist im menschlichen Leben oft eine stärkere Orientierungsregel als viele andere Bindungen: Menschen sind bereit, für ihren Gott zu sterben und Kriege zu führen. Das Verständnis der Religion der anderen ermöglicht überhaupt erst ein friedliches Miteinander. Das Handbuch richtet sich an alle, die fundiertes Wissen zu gelebten Religionen brauchen — in Bildung, Beratung, Verwaltung und Öffentlichkeit, nicht nur in der Theologie.

Das zeigt sich an Themen aus der gesellschaftlichen Praxis: sexueller Missbrauch in Religionsgemeinschaften, islamische Kindertageseinrichtungen, Pflege muslimischer Bewohnerinnen und Bewohner, Gefängnisseelsorge, Antisemitismus, Migration und interreligiöses Lernen — neben den Grundlagen zu Geschichte, Lehre und Organisation.

  • Bibliotheken
  • Lehrkräfte und Lehramtsstudierende
  • Sozialarbeit, Beratung und Integrationspraxis
  • Religionswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler
  • Pfarrer und Militärseelsorger
  • Soziologinnen und Soziologen
  • Erzieherinnen und Erzieher
  • Psychologinnen, Psychologen und Psychotherapeuten
  • In der Erwachsenenbildung Tätige
  • Behörden und Beratungsstellen im Sozial- und Gesundheitswesen
  • Politik und Verwaltungen
  • Ärztinnen, Ärzte und in der Krankenpflege Tätige
  • Journalistinnen, Journalisten und Redaktionen
  • Kulturell Interessierte

Für Bibliotheken und Leserinnen und Leser außerhalb des deutschsprachigen Raums

Die Artikel erscheinen auf Deutsch. Ab Ergänzungslieferung 57 tragen sie englische Titel, Abstracts und Keywords; ältere Beiträge werden nachgezogen. Diese Seite erklärt das Werk in mehreren Sprachen. Bibliotheken in Europa, Nordamerika, Japan, Indien und anderswo lizenzieren es, wenn sie fundiertes Wissen zu Religionen brauchen, die in Deutschland und im deutschsprachigen Europa gelebt werden — Migration, Islam in Europa, neue religiöse Bewegungen, Staat und Religion, Integration. Es ersetzt keine Welt-Enzyklopädie der Religionen. Einrichtungen gelangen über IP, HAN oder EZproxy ins Gesamtwerk, wie bei anderen Fachdatenbanken.

Kurz eingeordnet

Was ist das Handbuch der Religionen?
Ein fortlaufend aktualisiertes, religionswissenschaftliches Nachschlagewerk zu Kirchen und Glaubensgemeinschaften, die in Deutschland und im deutschsprachigen Raum gelebt werden. Kein konfessionelles Lehrbuch, kein abgeschlossenes Buch von 2012.
Ist es nur für Theologinnen und Theologen?
Nein. Es richtet sich an alle, die im Alltag mit Religion, Glauben, Moral und Zusammenleben zu tun haben — Schule und Lehramt, Beratung, Sozialarbeit, Behörden, Journalismus. Theologie ist mitangesprochen, nicht der Rahmen.
Ist es dasselbe wie das Handbuch der Religionen der Welt?
Nein. Das Bautz-Werk von 2012 ist eine statische Länderkunde. Das HdR (ISSN 2510-6740) ist ein DACH-Fortsetzungswerk auf der Plattform handbuch-der-religionen.de.
Bleibt das Handbuch, wenn der Print ausläuft?
Ja. Es bleibt dasselbe Fortsetzungswerk (ISSN 2510-6740), als digitale Wissensdatenbank mit Campuszugang. 2026 wird Print noch ausgeliefert; die digitalen Konditionen gelten ab 2027. Einzelheiten stehen unter Bezugswege und Preise.
In welcher Sprache kann man es nutzen?
Volltexte auf Deutsch; ab Ergänzungslieferung 57 englische Titel, Abstracts und Keywords. Campuszugang über IP/HAN/EZproxy; persönliches Abo und Einzelkauf ohne Bibliothekskonto.
Wie finden Kataloge und Wissenschaft die Beiträge?
Über DOI, bibliografische Metadaten, Schlagwörter und Volltextsuche. Metadaten sind öffentlich auffindbar; der Volltext liegt hinter Campus-, Abo- oder Einzelzugang. Zitation einschließlich BibTeX und RIS.
Welchen wissenschaftlichen Ansatz verfolgen die Herausgeber?
Udo Tworuschka versteht Religionswissenschaft als Wahrnehmungswissenschaft: Religion als gelebte und wahrgenommene Wirklichkeit, nicht zuerst als Lehrsystem. Michael Klöcker untersucht Religion als historische und gesellschaftliche Wirklichkeit — Milieus, Bildung, sozialen Wandel. Martin Rötting fragt, wie Religion sich in der Begegnung mit anderen Religionen und Weltanschauungen verändert und wie Menschen daraus spirituelle Identität entwickeln.

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