VII-4

Buddhismus in der Schweiz

Buddhismus in der Schweiz FRANK ANDRÉ WEIGELT Buddhismus und die Confoederatio Helvetica In der Schweiz bezeichnen sich von 7,5 Mio. Einwohnern gemäß der Eidgenössischen Volkszählung 2000 rund 21.500 Personen als Buddhisten. Dies entspricht ca. 0,3 % der Gesamtbevölkerung. Damit gehört die Schweiz in Bezug auf die prozentuale buddhistische Präsenz und Vielfalt zu den führenden Nationen in Europa, verglichen mit Frankreich (~0,6 %), Großbritannien (~0,3 %), Deutschland (~0,18 %) oder Italien (~0,13 %). Anders als in Deutschland und Österreich sind es in der Schweiz die Kantone, die das Verhältnis zwischen den Religionsgemeinschaften bzw. den Kirchen und dem Staat regeln. Das bedeutet, dass in der Schweiz 26 verschiedene rechtliche Ausprägungen dieses Verhältnisses existieren.1 Derzeit ist der Buddhismus in der Schweiz nicht als öffentlich-rechtliche Religionsgemeinschaft anerkannt. Inwieweit vonseiten des buddhistischen Dachverbands „Schweizer Buddhistischen Union“ (SBU) Anstrengungen unternommen wurden und werden, Buddhismus in einzelnen Kantonen bzw. bundesweit zu etablieren, ist nicht bekannt. Die innerbuddhistischen …

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