Luu, Same-same, but different. Phantastische Tierwesen

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Same-same, but different. Phantastische Tierwesen. Eine öffentliche Führung in der Religionskundlichen Sammlung Marburg am 24.12.2024 [Same-same, but different. Fantastic animal creatures. A public guided tour at the Religionskundliche Sammlung Marburg on 24th December 2024] Heike Luu Zusammenfassung Kann eine Führung zu phantastischen Tierwesen in den Religionen zu neuen Betrachtungsweisen von Tier- und Menschenpositionen führen? In einem Rundgang an einem für manche bedeutsamen Datum, dem 24.12.2024 wurde dieser Versuch anhand von unterschiedlichen Objekten aus dem Magazin der Religionskundlichen Sammlung (im Folgenden RS) unternommen. Schlagwörter: Tierwesen; Macht; Körper; Dämonen; Daoismus; Himmel; Qilin; Umwelt; Unsterblichkeit; Nagas Summary Can a guided tour about fantastic animal creatures of different religious traditions lead to new ways of looking at animal and human positions? In a walkabout on a date that is significant to some: the 24 December 2024, this attempt was made using various objects from the depot of the Marburg Religionskundliche Sammlung (hereafter RS). Keywords: Beasts; Power; Body; Demons; Daoism; Heaven; Qilin; Environment; Immortality; Nagas Submitted August 13, 2025, and accepted for publication March 03, 2026 Editor: Maike Maria Domsel Seit 2015 findet in der Religionskundlichen Sammlung Marburg am 24. Dezember um 19 Uhr eine Sonderführung mit ausdrücklicher Anregung zur Diskussion über das Gesehene zu einem speziellen Thema statt.1 Die Zielgruppe sind interessierte Erwachsene aller Professionen und Interessen. Die erklärte Absicht ist es, Personen in einer kleinen Gruppe mit den gezeigten Objekten optische Anregungen zum Nachdenken und Diskutieren am gleichen Abend untereinander und idealerweise auch für das nächste Jahr zu geben. Dazu werden Objekte aus dem Depot geholt, die sonst nicht zu sehen sind. 2024 war das Thema „Phantastische Tierwesen“.2 Neben der Unterhaltung der Besuchenden durch nicht alltägliche und Neugier weckende Motive, sowie den Reiz, etwas zu sehen zu bekommen, was nur an diesem Tag zu sehen ist, führten auch im Dezember 2024 weitere Beweggründe zur Auswahl der Objekte. Diese wurden einerseits vom Kriterium der guten Sichtbarkeit bestimmt. Andererseits musste unter zu vielen phantastischen Tierdarstellungen auch eine kleinere Auswahl getroffen werden, da die Aufmerksamkeit der Zuhörenden spätestens nach zehn Objekten nicht mehr für viele weitere Dinge reicht. Mit Hilfe der Vergegenwärtigung der regionalen Vielfalt der Darstellungen innerhalb unterschiedlicher religiöser Traditionen sollte gezeigt werden, dass sich Tierwesen im Zusammenhang mit Religionen fast überall finden lassen. Weitere Gedanken, die die Auswahl lenkten und hier nicht ausführlicher …
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